Offensichtlich machen, was mitunter diffus im Verborgenen wirkt - das ist häufig die Intention, die hinter der Arbeit von Jörg Erb steckt. Seine Lieder, Texte und Grafiken wollen neue Perspektiven zeigen, spürbar werden lassen, wo Fremdes wirkt und Eigenes entsteht. Das Ziel ist immer ein eigener, ein autonomer Weg, der Gemeinsamkeit erst lebendig macht. Insofern ist dieses Programm auch eine Beschreibung von Grenzen, die Nähe und Distanz bestimmen.
„Jörg Erb schreibt Lieder voll aufgerauter Melancholie mit eingängigen, intensiven, aber nie glatten Melodien und mit doppelbödigen Texten, die man sich besser mehrmals anhört. Hier hat jemand sein ganz eigenes Thema und seine ganz eigene Stimme gefunden und ein Konzeptalbum geschaffen, das in der deutschen Liedermacherszene seinesgleichen sucht.“
Robert Zimmer
(Autor, u.a. "Das Philosophenportal")
über Jörg Erb, "Zwölf"
Das Programm dauert ca. 90 Minuten.
Jörg Erb erzählt, liest, singt und spielt Gitarre und Mundharmonika.
Jörg Erb, geboren 1960 in Düsseldorf, freischaffender Künstler, Systemischer Berater (IFW),
lebt und arbeitet an der Loreley.